Zentrum für Humangenetik und Laboratoriumsmedizin, Dr. Klein, Dr. Rost und Kollegen

Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland

Aufgrund der Selbstanzeige eines Berliner Reproduktionsmediziners urteilte der Bundesgerichtshofs (BGH) am 6. Juli 2010, dass - entgegen der bisherigen Lesart - eine Präimplantationsdiagnostik (PID) in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen nicht gegen das Embryonenschutzgesetz (ESchG vom 13. Dezember 1990) verstoße, sondern zulässig sei.  mehr...

Wichtige Information zum Gendiagnostikgesetz (GenDG)

Am 1. Februar 2010 treten für die humangenetische Diagnostik wesentliche Abschnitte des neuen Gendiagnostikgesetzes  (GenDG) in Kraft. Über wichtige Neuerungen, die auch Sie als veranlassende/r Ärztin/Arzt betreffen, möchten wir Sie hiermit informieren.  mehr...

Erneute Änderung des EBM Humangenetik zum 1.1.2017

Am 22.12.2016 wurden wir durch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) darüber informiert, dass ab 1.1.2017 die Gebührenordnungsposition (GOP) 11513 (molekulargenetische Diagnostik bei seltenen Erkrankungen, bis 25 kb) im Krankheitsfall nicht mehr neben der GOP 11514 (erweiterte Diagnostik bei seltenen Erkrankungen, über 25 kb, Genehmigungspflicht durch die Gesetzliche Krankenversicherung) abrechenbar ist.

Dies bedeutet, dass Patienten, bei denen die molekulargenetische Diagnostik bis 25 kb keine ursächliche Veränderung gezeigt hat, nun ein Jahr warten müssen, bis bei der jeweiligen Krankenversicherung ein Antrag auf die Fortführung der Diagnostik für die gleiche Indikation gestellt werden kann.

Die bisherigen Erfahrungen bei der Antragstellung auf Genehmigung haben allerdings gezeigt, dass diese Anträge vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen (MDK) in aller Regel abgelehnt werden.

Wir sind gerne  bereit, Sie bei der Zusammenstellung einer sinnvollen Stufendiagnostik für Ihre Patienten zu unterstützen.